WAS ist eine Haushaltsversicherung? 

 

Eine Haushaltsversicherung wird, obwohl der Namen etwas anderes erwarten lässt, auf eine Person abgeschlossen und nicht auf eine Haushaltsadresse. Versichert ist „der Haushalt“ in dem Sinne, wer darin lebt und was darin ist. Das heißt, die Haushaltsversicherung deckt Haftpflichtschäden, die, durch mich und durch in meinem Haushalt wohnende Angehörige verursacht, an fremdem Eigentum entstehen. Die Haushaltsversicherung sichert mich also finanziell ab, wenn ich und/oder die Angehörigen in meinem Haushalt bei Dritten Schaden anrichten. Absicherung heißt in dem Fall, dass ich beim Schadenersatz, den ich im Falle des Falles leisten muss, nicht in den Kosten untergehe. Die Haushaltsversicherung ist eine Haftpflichtversicherung, allerdings ist sie nicht verpflichtend sondern ich kann sie freiwillig abschließen. Bei Mietwohnungen ist eine Haushaltsversicherung aber meistens vorgeschrieben. 


WAS habe ich von einer Haushaltsversicherung?  

 

Wenn das Risiko besteht, dass ich und meine Haushaltsangehörigen bei anderen Schaden anrichten könnten -etwa wenn Kinder in meinem Haushalt leben und/oder bei „engen“ Nachbarschaften- ist eine Haushaltsversicherung ein finanzieller Polster, wenn’s ans Schaden-Bezahlen gehen sollte. Plus: In einer Haushaltversicherung kann ich auch meinen eigenen Haushalt mitversichern: i.d.R. gegen Schäden aus Einbruch und Diebstahl (und Sonderfälle wie ein Tresor). Es gibt auch „Haushalts“versicherungen für Betriebe: das sind Betriebshaftpflichtversicherungen. 


WIE komme ich zu einer Haushaltsversicherung? 

 

Haushaltsversicherungen werden von verschiedenen privaten Versicherungsgesellschaften angeboten. Abschließen kann ich sie bei Versicherungsmaklern, Versicherungsagenten und/oder Angestellten von Versicherungsgesellschaften – aber nicht bei Vermögensberatern. Vor Versicherungsabschluss muss ich mir überlegen, wie hoch ich versichert sein will, damit ich später im Falle des Falles nicht unterversichert bin. Diese „Mindestdeckungssumme“ selbst abzuschätzen, ist gar nicht einfach. Denn da ist einiges zu bedenken: mein Schadensrisiko, welche „Werte“ ich zu Hause habe, etc. Ich kann mir aber einen Versicherungssachverständigen nach Hause bestellen, der mir kalkulieren kann, wie hoch der „Quadratmeterpreis“ der Versicherung sein sollte. 


WANN hat eine Haushaltsversicherung für mich Sinn? 

 

Wenn ich befürchte, dass meine Haushaltsbewohner anderen was kaputtmachen könnten (das berühmte Nachbarsfenster), ist eine Haushaltsversicherung eine Beruhigung. Ebenso wenn ich Einbruch oder Diebstahl in meinen vier Wänden befürchte.  


WAS kostet (mich) eine Haushaltsversicherung?


Die Höhe der laufenden Prämien für eine Haushaltsversicherung hängt von der Haushaltsgröße und verschiedenen individuellen Variablen ab. So kann die Bandbreite der jährlichen Versicherungsprämie von zB 250 Euro für eine Wohnung ohne besondere Wertgegenstände bis zu 1000 Euro für ein Haus mit einigen Wertgegenständen und Tresor reichen. Eine Sicherheitstür und/oder eine Alarmanlage können die Prämie verbilligen. 


WAS ist der Unterschied zwischen einer Haushaltsversicherung und einer Eigenheim-/Hausversicherung?


In einer Haushaltsversicherung kann ich Schäden aus Einbruch und Diebstahl (mit)versichern. Brandschäden, Wasserschäden und Katastrophenschäden in/an meinen vier Wänden bzw. die Kosten daraus, deckt eine Eigenheim-/Hausversicherung ab. 


WER so seine Erfahrungen mit Haushaltsversicherungen hat


„Die Prämien- und Leistungsunterschiede bei Haushaltsversicherungen sind enorm. Das Um und Auf: Prüfen Sie genau vor Abschluss der Versicherung, was Sie brauchen. Denn neben dem Basisschutz gibt es verschiedene erweiterte Zusatzangebote. Sie sind teuer und nicht immer nötig. Ein passendes und gleichzeitig günstiges Angebot zu finden, kann anstrengend sein, lohnt sich aber.“ (Arbeiterkammer) 


WARUM so ernst? 


„Man kann Versicherungen manches vorwerfen. Aber schadenfroh sind sie nicht.“ (Peter Bender, dt. Journalist)

„Paragraph 1 eines jeden Versicherungsvertrages: Die Versicherung zahlt immer, außer im Schadensfall.“ (Dr. Erich Göttlicher, ehem. Generaldirektor und Aufsichtsratsvorsitzender in der Finanzbranche)



     

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